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Sterben und Tod: soziologische Thesen und Literaturangaben

Ist nur das Gehirn wesentlich für den “modernen” Menschen, sind die anderen Körperteile ersetzbar, ohne daß es zu einem Identitätsverlust kommt? In der folgenden Darstellung versuche ich, dem Medium Internet gerecht zu werden, d.h. kurz Wesentliches mitzuteilen. Wer sich mit einzelnen Aspekten näher beschäftigen möchte, sollte die Literaturliste zu Rate ziehen. Über Feedback und Anregungen würde ich mich freuen, da die Ausführungen - wie es dem Internet ziemt - keineswegs wie in einem gedruckten Aufsatz oder Buch unveränderbar sein sollen.

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Ausschnitte aus dem Buch Tod und Gesellschaft

Themen: Körper, Mortalität (Geschlecht, soziale Schicht), Kulturgeschichte des Todes, Bewusstsein von Kindern, Kranken und Ärzten, Verdrängung, Medialisierung, Seelenvorstellungen, soziales und psychisches Sterben, Bürokratisierung und Professionalisierung, der gute Tod, Euthanasie, Suizid, Töten, Krieg, Trauer, Zukunft des Todes.

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Sterben-Sterbehilfe-Töten-Suizid

Die Gratwanderungen zwischen scheinbar von allen gewünschter Lebensverlängerung und angeblich von ganz wenigen erflehter Lebensverkürzung, zwischen „natürlichem“ und „künstlichem“ Sterben, zwischen ge- und verbotener Sterbehilfe, zwischen Fremd- und Selbstbestimmung, zwischen Fürsorge und Folter bedürfen einer kritischen sozialwissenschaftlichen Beobachtung und Analyse.
Themen: Kampf um Definitionen von Sterben und Tod, Lebensmehrung und -minderung, Sterben und Tod machen, Selbst- und Fremdbestimmung, Töten, Sterbehilfe, Suizid, Kultivierung des Sterbens und des Tötens.

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Thanatosoziologie - Ausgewählte Aspekte

Themen: Interkulturelle Aspekte des Todes, Verdrängung, Individualisierung, Familie, Medien, natürliches, gewaltsames, gutes und soziales Sterben,Krieg, Genozid.

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Aktive Sterbehilfe: soziologische Analysen

Soziologisch gesprochen tappen wir bei dem Thema "aktive Sterbehilfe" oder "Euthanasie" – vor allem was die Situation in Deutschland betrifft - im Dunkeln, das durch die weitschweifige medizinische, rechtliche, theologische und ethisch-philosophische Diskussion nur partiell erhellt wird. Warum gibt es beim Thema "aktive Sterbehilfe" einen so starken normativen Überhang?

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Diskurs um die aktive Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid

Die öffentlichen Diskurse über aktive Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid sind in Deutschland durch populär- und pseudowissenschaftliche Beiträge und Vorurteile geprägt. Dieser Beitrag gibt einen kritischen Einblick in diesen ideologischen Kampfbereich.

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Selbstmord – Selbsttötung – Suizid – Freitod.

Der „typische“ erfolgreiche Suizident ist ein alter, „weißer“, sozial isolierter, depressiver und alkoholabhängiger Mann (vgl. Maris et al. 2000, 79).
Der Suizid ist ein seltenes Ereignis, für Männer bedeutsamer als für Frauen. Auf das gesamte Leben umgerechnet begehen ein bis zwei Männer von hundert Männern Suizid, doch viel mehr Männer und Frauen beschäftigen sich zeitweise mit suizidalen Vorstellungen oder leiden unter selbstzerstörerischen Verhaltensweisen. Und der Suizid eines Menschen schlägt Wellen, d.h. er ist für Bezugspersonen eine einschneidende Erfahrung.

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Soziologie moderner Seelenvorstellungen

Obwohl alle modernen Menschen einen Körper und die meisten eine Seele „haben“, und in ihrem Bewußtsein entsprechende Konstruktionen vornehmen, die mit ihrem sozialen Verhalten in Wechselwirkung stehen, haben Sozialwissenschaftler kaum versucht, diese Alltagskonstrukte empirisch zu erfassen oder theoretisch zu erklären, so dass auch die hier vorliegenden Überlegungen spekulativen vielleicht auch ein wenig innovativen Charakter haben.

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Bio-Thanatologische Provokationen

Durch eine verfehlte Wirtschafts-, Steuer-, Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Entwicklungspolitik in den vergangenen 30 Jahren sind so viele Lebensjahre und „noch mehr“ Lebensqualität verloren gegangen, dass eine Zulassung der Aktiven Sterbehilfe Marke NL dagegen nur unwesentliche Veränderungen erbracht hätte.

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Happy Death

Happy Death. Human-und sozialwissenschaftliche Betrachtungen zur Politik, Ökonomie, Wissenschaft und Ethik der Palliativmedizin

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© 2017 - Dr. Klaus Feldmann