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Bücher

Es gibt viele Lehrbücher und Einführungen zur Soziologie in deutscher Sprache. Warum sollte jemand "Soziologie kompakt" wählen? Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Doch was bedeutet Leistung? Informationsreichtum, Pluralismus, Verständlichkeit, internationale Orientierung.
Im Bereich der Soziologie von Sterben und Tod ist "Tod und Gesellschaft" das einzige neue Überblickswerk in deutscher Sprache.
"Erziehungswissenschaft im Aufbruch" ist für die Personen geschrieben, die eine grundsätzliche Erneuerung des Bildungswesens wünschen.

Soziologie Kompakt - Eine Einführung

Soziologie kompakt umfaßt die drei wesentlichen Teile der Soziologie: Theorien, Sozialstruktur und Institutionen (Bindestrich-Soziologien).

Die ausgewählten Daten, Beispiele und empirischen Untersuchungen beziehen sich primär auf den deutschen Sprachraum. Zusätzlich wurden Vergleiche mit anderen europäischen Staaten, den USA und auch außereuropäischen Ländern einbezogen. Dadurch können die Leser Anschluß an die internationale soziologische Diskussion erreichen. 

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Erziehungswissenschaft im Aufbruch

Erziehungswissenschaft im Aufbruch ist ein unorthodoxes Lehrbuch, in dem Erkenntnisse der allgemeinen Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, Bildungsforschung, Pädagogische Psychologie, Bildungssoziologie und Bildungsökonomie verbunden wurden.

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Sterben und Tod

In diesem Buch werden theoretische und empirische Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen über Sterben und Tod dargestellt und kritisch beleuchtet. Es wird gezeigt, daß in einem Bereich, der häufig der Medizin, Biologie, Theologie und Philosophie überlassen wird, sozialwissenschaftliche Erkenntnisse für eine offene und kontroverse Diskussion über würdiges Sterben, Euthanasie, Begräbnis- und Trauerrituale, Krieg, Medizin- und Gentechnik und andere 'Todesfragen'  erforderlich sind.
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Tod und Gesellschaft

Drei neuere Werke, die einen Überblick über die Soziologie des Sterbens und des Todes vermitteln, empfehle ich den interessierten Lesern: Seale (1998), Feldmann (2010) und Howarth (2007).
Seale (1998) kombiniert Foucaults Überlegungen mit sozialkonstruktivistischen und phänomenologischen (Merleau-Ponty) Ansätzen und politischer Ökonomie (Turner). Zusätzlich bezieht er sich stark auf die beiden Starsoziologen, Bourdieu und Giddens. Die Vielfalt an theoretischen Modellen soll nur „a stock of sensitising concepts“ (ebd., 32) sein, so dass dem Autor zur Bodenhaftung ein Analyse der „realen Diskurse“ der Betroffenen erforderlich scheint (narrative und alltagsrituelle Rekonstruktion).
Feldmann (2010) bietet den Lesern einerseits Begriffe, Konstrukte und Typologien als Werkzeuge an, andererseits werden die in der amerikanischen Soziologie gebräuchlichen drei Masteransätze Funktionalismus, Konflikttheorien und symbolischer Interaktionismus in Kombination mit themenspezifischen Modellen eingesetzt. Das Feld wird in seiner thematischen, disziplinären, theoretischen und methodischen Heterogenität gezeigt.
Howarth (2007) vermeidet eine theoretische Grundlegung, beruft sich jedoch auf wichtige Soziologen, Marx, Weber, Durkheim, Parsons, Mead, Goffman, Bourdieu, Giddens und Habermas, und geht dann auf viele Aspekte ein, u.a.: Einstellungen zum Sterben, Risikogesellschaft, Religiosität, das gute Sterben, Medikalisierung, Institutionalisierung, der tote Körper, Trauer, Totenrituale.

Seale, Clive (1998): Constructing death: the sociology of dying and bereavement, Cambridge.
Howarth, Glennys (2007): Death and dying. A sociological introduction. Cambridge.
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© 2017 - Dr. Klaus Feldmann