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Fragen zur Einführung in die Soziologie

Fragen und Aufgaben

Gesellschaftlich und theoretisch besonders relevante Fragen und Aufgaben  sind mit * gekennzeichnet.
Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Buch "Soziologie kompakt" (1. Aufl.).
Natur und Kultur
1. Beschreiben Sie den Ansatz der Soziobiologie und erklären Sie ein soziales Phänomen mit diesem Ansatz. (14 ff)
2. Beschreiben Sie Interessengruppen, welche die Begriffe Natur und Natürlichkeit in ihren Argumentationen verwende(te)n. (16 ff)
3. *Definieren Sie Kultur. (19 ff)
4. *Wie kann man die vielen verschiedenen menschlichen Kulturen einteilen? (21 f)
5. Beschreiben Sie „Kämpfe zwischen Kulturen“, die in neuerer Zeit stattgefunden haben. (24)
 
Soziologische Theorien
6. *Stellen Sie die wesentlichen Merkmale des Funktionalismus und der Systemtheorie dar. (29 ff)
7. *Beschreiben Sie einen Konfliktansatz und nennen Sie weitere Konfliktansätze. (36 ff)
8. *Stellen Sie die wesentlichen Merkmale des Symbolischen Interaktionismus dar. (29 ff)
9. Beschreiben Sie den Kapitalbegriff von Bourdieu. (52)
10. *Stellen Sie den Ansatz von Bourdieu dar, wobei Sie die Begriffe Kapital, Feld und Habitus verwenden. (51 ff)
11. *Diskutieren Sie die Theorie von Karl Marx. (36 ff; 55)
 
Mikrosoziologie
12. Wählen Sie einen lern- bzw. verhaltenstheoretischen Mechanismus bzw. eine lerntheoretische Hypothese aus und verbinden Sie diese mit den drei soziologischen Ansätzen anhand eines Beispiels. (60 f)
13. Diskutieren Sie Beispiele für eine Soziologie der Gefühle. (61 ff)
14. Diskutieren Sie theoretische Annahmen über Tauschregelungen. (64 f)
15. Wenden Sie nutzentheoretische Annahmen auf soziale Situationen an. (65 f)
16. *Definieren Sie den Begriff Rolle aus funktionalistischer und interaktionistischer Perspektive. (66 f)
17. Beschreiben Intra- und Interrollenkonflikte im medizinischen Bereich. (68 f)
18. Warum ist Rollendistanz eine wichtige Kompetenz in modernen beruflichen Situationen? (70)
19. *Warum gibt es Normen? (71 f)
20. *Unter welchen sozialen Bedingungen verändern sich Normen? (72 f)
21. Welche Schwierigkeiten bei der Normeinhaltung (Konformität) ergeben sich in einer modernen Gesellschaft? (72 f)
22. Nennen Sie Beispiele für unbewusste Normen. (74)
23. Geben Sie Pro- und Contra-Argumente für die These: Die soziale Kontrolle hat sich in modernen Gesellschaften verringert. (74)
24. *Wie kann man unerwünschtes abweichendes Verhalten verhindern oder verringern? Nennen Sie theoretische Ansätze und geben Sie Beispiele. (75 ff, 83)
25. *Diskutieren Sie Theorien abweichenden Verhaltens. (76 ff)
26. Warum sind die Kriminalitätsraten Japans geringer als die der USA oder der EU? (77)
27. Erklären Sie abweichendes Verhalten durch einen funktionalistischen Ansatz. (78)
28. *Stellen Sie den labeling approach (Etikettierungsansatz) dar und kritisieren sie ihn. (78 ff)
29. Wie kann man das US-amerikanische Festhalten an der Todesstrafe erklären? (81 f)
30. Diskutieren Sie das soziale Problem „Gefängnis“. (82)
31. Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen unerwünschtem und erwünschtem abweichenden Verhalten. (85)
32. Geben Sie Beispiele für zu schwache und zu starke Integration in Gruppen und für die daraus erwachsenden Konsequenzen. (86 f, 91)
33. *Welcher Zusammenhang besteht zwischen Integration und Ausgrenzung?  (87 ff)
34. Wie kann man die „normale Fremdenfeindlichkeit“ erklären? (87 f)
35. *Warum entstehen Konflikte zwischen ethnischen Gruppen? (88 f)
36. Welche Gemeinsamkeiten haben die Begriffe Integration und soziales Kapital. (91 f)
 
Sozialstruktur und soziale Schichtung
37. Welche Gruppen gehören in der EU zur untersten Unterschicht? (93)
38. Wieso finden die meisten Konflikte innerhalb von Schichten (Klassen, Milieus) und nicht zwischen Schichten (Klassen, Milieus) statt? (93 f)
39. *Vergleichen Sie Theorien über die Entstehung und Erhaltung sozialer Ungleichheit. (94 ff)
40. Stellen Sie eine funktionalistische Erklärung sozialer Schichtung dar und üben Sie Kritik daran. (98 f)
41. *Wie kann man die gewaltigen sozialen und ökonomischen Unterschiede zwischen den reichen und armen Staaten und Regionen erklären? (102)
42. *Aus welchen Gründen kommt es in vielen Bereichen zunehmend zu Segregation? (105 f)
43. Nennen und vergleichen Sie Formen der sozialen Ungleichheit von Gruppen. (107 f)
44. Beschreiben Sie den Wandel der Sozialstruktur in West- und Mitteleuropa in den letzten beiden Jahrhunderten. (108 f)
45. Diskutieren Sie die Veränderungen der Sozialstruktur Deutschlands und der USA in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (109 ff)
46. Wie kann man die soziale Schichtzugehörigkeit von Personen messen? (112 f)
47. Welches Schicht- oder Klassenbewusstsein besteht in der deutschen Bevölkerung? (113 f)
48. Beschreiben Sie eine Einteilung der deutschen Bevölkerung in Milieus oder Lebensstile. (115 f)
49. Wie kann man (absolute und relative) Armut definieren? (116 f)
50. *Wodurch entsteht (absolute und relative) Armut? (117 ff)
51. Was ergeben Forschungen zu Meinungen über Ursachen der Armut? (119 f)
 
Individualisierung
52. In welchen Kulturen ist Individualismus und in welchen Kollektivismus vorherrschend?
53. *Wie kann man Individualisierung definieren, bzw. welche Aspekte oder Dimensionen des Begriffs sind sehr wichtig zu seiner Bestimmung?
54. Welche Bedingungen in modernen Gesellschaften fördern Einsamkeit und Isolation?
55. Warum korrelieren Qualität der Privatsphäre und Qualität der öffentlichen Anerkennung des einzelnen positiv?
56. Geben sie Beispiele für das Spannungsverhältnis „öffentlich-privat“.(123)
57. *Wie ist Individualisierung und soziale Schicht bzw. Habitus verbunden? (123 f)
58. Warum ist für ein modernes Wirtschaftssystem ein hoher Anteil von Individualisierten in der Bevölkerung erforderlich? (123 f)
59. Wie kann das Verhältnis von Tradition und Individualisierung gekennzeichnet werden?
60. *Welche Bedingungen haben die Individualisierung in Europa entscheidend gefördert? (125)
61. Welche Faktoren, die auf Massenbasis in Europa erst im 20. Jahrhundert wirkten, haben den Individualisierungsprozess weiter vorangetrieben? (126)
62. Wie sind Zivilisierung (Zähmung, Verhaltens- und Körperkontrolle) und Individualisierung verbunden? (126 f)
63. Welche Arten von Kontrolle fördern die Individualisierung? (127)
64. Welche individualistischen „Tugenden“ wurden in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorgehoben? (127)
65. Besteht zwischen „Vermassung“ und Individualisierung ein „Widerspruch“? (127 f)
66. *Warum verbreiten sich Rationalität und Rationalisierung in einer modernen Gesellschaft? (128)
67. Wie ist Kapitalbesitz (nach Bourdieu) und Individualisierung verbunden? (129)
68. *Welche neuen Normierungen sind in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstanden? (129 f, 175)
69. *Wie gehen moderne Menschen mit Unsicherheit und Ungewissheit um? (129 f)
70. Wie sind Individualisierung und Bürokratisierung verkoppelt? (129)
71. Wie sind Individualisierung und Technologien miteinander verbunden?
72. *Unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen wird der kooperative Individualismus gefördert bzw. verkümmert er? (133)
 
Verwandtschaft, Familie, Kindheit, Jugend und Alter
73. Welche Formen von Primärgruppen dominierten in vielen einfachen Kulturen? (135)
74. *Nennen Sie einige Normen, die die Unterschiede zwischen Familien bzw. Primärgruppen in einfachen Kulturen und in der modernen Gesellschaft zeigen. (136)
75. *Nennen Sie noch andere Unterschiede zwischen Familien in traditionalen und modernen Gesellschaften. (138)
76. *Geben Sie eine Definition von Familie, die für möglichst viele Kulturen verwendbar ist. (137)
77. *Welche gesellschaftlichen Funktionen oder Aufgaben erfüllen Familien? (137)
78. *Beschreiben Sie das normative Leitbild der modernen Familie in der EU. (137 f)
79. Zu welchen innerfamiliären Änderungen hat der Zivilisationsprozess in Europa geführt bzw. beigetragen? (139)
80. Beschreiben Sie die Veränderungen der Beziehungen zwischen der Institution Familie und anderen Institutionen (Politik, Wirtschaft, Medien, Religion, Erziehung) in den vergangenen 100 bis 200 Jahren. (140)
81. Warum ist die Zeitersparnis bei Haushaltstätigkeiten trotz Technisierung, verbesserte Bildung und verbessertem Produkt- und Dienstleistungsangebot relativ gering geblieben? (140)
82. *Warum entscheiden sich noch immer die meisten Frauen in Deutschland, ihre Berufstätigkeit zu unterbrechen oder ihre Karriere als unwichtig anzusehen, wenn sie ein Kind bekommen? (140 ff)
83. Wie und warum haben sich die Haushaltsgrößen in Deutschland im 20. Jahrhundert geändert? (141)
84. Wie kommt es, dass Ehen in Deutschland trotz gestiegener Scheidungsraten im Durchschnitt noch nie so langlebig waren wie heute? (141 ff)
85. Wieso hat sich die Zahl der nicht-ehelichen Geburten in der EU seit 1970 vervierfacht? (142)
86. *Erklären Sie den Anstieg der Scheidungsraten seit den 60er Jahren. (44 f, 143)
87. *Erklären Sie das Absinken der Geburtenraten in Deutschland im 20. Jahrhundert. (144 ff)
88. *Welche Veränderungen der Normen der Kindererziehung in der Familie haben sich im 20. Jahrhundert in Deutschland ergeben? (145 ff)
89. Kennzeichnen Sie die Unterschiede zwischen Kindheit im 19. Jahrhundert und Kindheit heute. (148 ff)
90. *Geben Sie eine soziologische Definition von Jugend. (151 ff)
91. Beschreiben Sie die Bevölkerungsentwicklung in Europa in den letzten beiden Jahrhunderten. (154)
92. *Unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen kommt es zu einer Verringerung des Bevölkerungswachstums in Entwicklungsländern?
93. *Geben Sie Beispiele für die Diskrepanz zwischen individueller und kollektiver Rationalität. (154 f, 344 f)
94. Bestimmen Sie den Begriff „soziales Alter“. (155)
95. *Beschreiben Sie den Strukturwandel des Alters in modernen Gesellschaften. (156)
96. Beschreiben Sie die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland in den letzten 150 Jahren. (156 f)
97. Analysieren Sie mit einem Konfliktansatz die derzeitige und künftige Bevölkerungszusammensetzung und –entwicklung. (158 f)
 
Geschlecht, Sexualität und Liebe

98. *Warum wird zwischen biologischem (sex) und sozialem (gender) Geschlecht unterschieden? (160)
99. Wie kann man die Herrschaft einer Minderheit der Männer über alle anderen Gesellschaftsmitglieder bzw. die Unterdrückung von Frauen durch Männer in fast allen Kulturen erklären? (160)
100. Welche gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen haben vom 18. Jahrhundert an die Ideologie der Geschlechterpolarisierung begünstigt? (162 f)
101. Wie kann man die Entstehung und das Wachstum von Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert erklären?(162 ff)
102. *In welchen institutionellen Bereichen Deutschlands ist die traditionelle Diskriminierung der Frauen aufgehoben, in welchen Bereichen nur vermindert worden? (163 ff)
103. Wie wird die traditionelle Formung der Geschlechterrollen funktionalistisch begründet? (168)
104. Welcher Unterschied besteht zwischen Geschlechterstereotypen und Geschlechterrollen? (168, 66 f)
105. Wie ist es zu erklären, dass trotz tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderungen die frühkindliche geschlechtsspezifische Sozialisation in ihren wesentlichen Aspekten wenig verändert wurde? (169 f)
106. *Welche Unterschiede sind in der geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mädchen und Jungen festgestellt worden? (169 f)
107. Warum spielen Kinder meist in geschlechtshomogenen Gleichaltrigengruppen? (170)
108. Wie unterscheiden sich die Liebesvorstellungen der Minnesänger von denen heutiger Männer? (173)
109. *Aufgrund welcher gesellschaftlicher Bedingungen haben sich die heutigen Liebesideale durchgesetzt? (171 ff)
110. *Warum kam es im 20. Jahrhundert und vor allem in den letzten Jahrzehnten zu einer Liberalisierung der sexuellen Einstellungen und Verhaltensweisen in modernen Gesellschaften? (174 ff)
111. Die Konzeptionen der modernen Sexualität dienen nach Foucault als Machtmittel. Gibt es Möglichkeiten, diese These zu beweisen? (176)
112. Vergleichen sie eine funktionalistische, konflikttheoretische und interaktionistische Analyse von Prostitution. (177 f)
 
Gruppen und Organisationen
113. Beschreiben Sie wichtige Unterschiede zwischen Primär- und Sekundärgruppen. (178)
114. *Vergleichen Sie traditionelle und moderne Gesellschaften bezüglich der Gruppenbildung und des Gruppenverhaltens. (180 f)
115. Beschreiben Sie das Eindringen von Organisationen in die Sphäre der Primärgruppen und des privaten Lebens. (181 ff)
116. *Welche wichtigen Merkmale kennzeichnen bürokratische Organisationen? (182 ff)
117. Diskutieren Sie die Organisationstypologie von Etzioni. (184)
118. Welche Gefahren ergeben sich durch die Entwicklung von Organisationen in einer modernen Gesellschaft? (185 ff)
119. Was bedeutet McDonaldisierung? (187)
120. Welcher Führungsstil ist einer komplexen Aufgabenstellung angemessen? (188)
 
Institutionen
121. Geben Sie die Bedeutungsunterschiede der Begriffe Organisation und Institution an. (189 f)
122. *Beschreiben Sie die Veränderung der Institutionen im Laufe der Kulturentwicklung. (190 f)
123. Beschreiben Sie die Verflechtung der Institution Erziehung mit anderen Institutionen. (191 f)
 
Wirtschaft
124. *Diskutieren Sie den Bereich Wirtschaft aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (192 f)
125. Diskutieren Sie die Bedürfnisentwicklung in einer modernen Gesellschaft. (193)
126. Aus welchen Gründen entwickelten sich Industrien in England früher als in Frankreich und Deutschland? (194)
127. *Beschreiben Sie die Veränderung der Wirtschaftsstruktur in Europa vom 18. Jahrhundert bis heute. (194 f)
128.  Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der Entwicklung von Märkten in modernen Gesellschaften. (196)
129. Was bedeutet „Koloni(ali)sierung“ von gesellschaftlichen Bereichen durch die Wirtschaft (Ökonomisierung)? (196 f)
130. Diskutieren Sie die herrschende(n) Arbeitsideologie(n)? (195 ff)
131. Diskutieren Sie den Bereich Wirtschaft mit Hilfe der vier Begriffe Bedürfnisse, Arbeit, Produktion und Konsum.
132. Bestimmen Sie den Begriff Kapitalismus. (197 f)
133. *Nennen Sie wichtige Aspekte der Kritik am Kapitalismus. (197 ff)
134. Nennen Sie wichtige Aspekte der Kritik an der Wirtschaftswachstumsideologie. (198 f)
135. Was bedeutet der Begriff „soziale Grenzen des Wachstums“? (198 f, 255)
136. *Vergleichen Sie Analysen der Arbeitslosigkeit aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (199)
137. Diskutieren an einem Beispiel, wie Vorschläge zur Verringerung der Arbeitslosigkeit mit Hilfe der drei Theorieperspektiven bewertet werden können. (201)
138. *Welche psychosoziale Folgen ergeben sich für Langzeitarbeitslose? (201 f)
139. Diskutieren Sie am Beispiel Auto Probleme der gesellschaftlichen Veränderungen durch Technik. (203)
140. *Diskutieren Sie das Problem Technik aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (203 f)
141. Diskutieren Sie einen Teilbereich der Technik nach den Kriterien Geschlecht, Alter und soziale Schicht. (204)
142. Diskutieren Sie Einstellungen gegenüber Teilbereichen der Technik in bestimmten Teilen der Bevölkerung. (204 f)
143. Definieren Sie den Begriff Professionalisierung. (206)
144. *Diskutieren Sie Probleme der Professionalisierung funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (206 ff)
145. Diskutieren Sie das Spannungsverhältnis zwischen Kollektivitäts- und Erwerbsorientierung am Beispiel des Arztberufs. (207)
146. Beschreiben Sie den Professionalisierungsprozess am Beispiel einer Profession (z.B. Lehrer). (206 ff)
147. Beschreiben Sie Folgen der Monetarisierung für gesellschaftliche Bereiche. (208 ff)
 
Politik
148. *Diskutieren Sie Politik funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (210 f)
149. Definieren Sie die Begriffe Macht und Herrschaft. (211 ff)
150. Beschreiben Sie die kulturelle Entwicklung von Macht und Herrschaft. (212 f)
151. Diskutieren Sie das Zusammenspiel von Fremd- und Selbstkontrolle in modernen Gesellschaften. (214 f)
152. Wenden Sie die drei Herrschaftsformen nach Max Weber zur Beschreibung ausgewählter historischer Ereignisse in Europa im 20. Jahrhundert an. (216)
153. Diskutieren Sie das Gesetz der Oligarchie von Michels. (216)
154. Diskutieren Sie das Spannungsverhältnis der Werte Freiheit und Gleichheit (216 f)
155. *Diskutieren Sie Demokratie funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (218 f)
156. Definieren Sie den Begriff Demokratie (repräsentatives Mehrparteiensystem). (220)
157. *Welche kulturelle, soziale und ökonomische Bedingungen benötigt eine funktionierende moderne Demokratie?
158. Aus welchen Gründen sind viele junge Menschen in Deutschland mit der realen Demokratie unzufrieden? (221)
159. Vergleichen Sie psychologische und soziologische Erklärungen des Krieges. (221)
160. *Diskutieren Sie Krieg funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (218 f)
161. Woran kann man ablesen, wie stark Krieg in einer Kultur institutionalisiert wurde? (223)
162. Nennen Sie wesentliche Aspekte einer Geschichte oder kulturellen Evolution des Krieges. (222 ff)
163. Diskutieren Sie den Zusammenhang von Krieg und Modernisierung. (224)
164. Diskutieren Sie die gesellschaftlichen Folgen der Erfindung und Anwendung der Atombombe. (224 f)
165. Diskutieren Sie den Zusammenhang von Krieg und Medien. (225 f)
166. Stellen Sie die Strategie moderner Kriegsführung (NATO, USA, EU) dar. (225 f)
 
Erziehung und Bildung
167. Nennen Sie den Bedeutungsunterschied zwischen den Begriffen Sozialisation und Erziehung. (227)
168. Beschreiben Sie Sozialisation aus funktionalistischer Perspektive. (228)
169. Wie entsteht das Gewissen, das Über-Ich nach Freud? (228 f)
170. *Gibt es eine Basiserkenntnis, die aus der Sozialisationsforschung zu gewinnen ist? (229 f)
171. Was bedeutet „Erfindung der Kindheit“? (231)
172. *Beschreiben und erklären Sie Erziehung aus funktionalistischer Perspektive. (232 ff)
173. Beschreiben Sie die Entwicklung der Erziehung in Europa mit Hilfe eines sozialhistorischen Konfliktansatzes. (233 f)
174. *Beschreiben Sie das Spannungsverhältnis zwischen Erziehung und Ökonomie. (234 f)
175. *Diskutieren Sie den Zusammenhang zwischen Erziehung, vor allem in Schulen, und sozialer Ungleichheit. (235 ff)
176. Beschreiben Sie die für das Bildungssystem wichtigen Werte und Normen. (237 ff)
177. Diskutieren Sie das Problem Qualifikationserwerb in allgemeinbildenden Schulen. (239 f)
178. *Diskutieren Sie die Probleme Chancengleichheit und unterprivilegierte Gruppen. (240 f)
179. Beschreiben Sie den Begriff „kulturelles Kapital“ von Bourdieu und diskutieren Sie den Zusammenhang der drei Kapitalsorten (ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital). (241 ff)
180. Was meint Bourdieu mit dem Ausdruck „symbolische Gewalt“? (242 f)
181. *Vergleichen Sie wichtige curriculare Konzeptionen oder Prinzipien. (244 ff)
182. Diskutieren Sie das soziale Problem „Schulreformen in Deutschland“. (246 f)
183. Beschreiben Sie, wie das „heimliche Curriculum“ in Schulen wirkt. (247 ff)
184. Diskutieren Sie Probleme, die sich für Jugendliche der unteren Unterschicht in Schulen ergeben. (243, 249)
185. *Diskutieren Sie die Institution Hochschule funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (252 f)
186. Analysieren Sie die Rolle des Hochschullehrers (der Hochschullehrerin). (69, 254)
187. Beschreiben Sie die Veränderung der deutschen Hochschulen seit den 60er Jahren. (252 ff)
 
Kommunikation und Massenmedien
188. Diskutieren Sie den Zusammenhang zwischen Kommunikation und Kulturentwicklung. (255 ff)
189. *Diskutieren Sie Kommunikation funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (260)
190. Diskutieren Sie das Verhältnis Sender-Empfänger in der modernen Medienwelt. (257 ff)
191. Was bewirkt die Kommunikationsflut bei Sendern und Empfängern? (261 ff)
192. Analysieren Sie die Entwicklung des Films im 20. Jahrhundert. (264)
193. *Analysieren Sie das Internet funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (264 f, 51)
194. Diskutieren Sie den Zusammenhang von Internet und Kontrolle bzw. Macht. (265 ff)
195. *Welche gesellschaftlichen Funktionen erfüllen die Massenmedien? (267 ff)
196. Warum wurden Talkshows in den 90er Jahren immer beliebter? (268)
197. Welche sozialen Probleme entstehen bzw. werden gelöst durch die zunehmende Konstruktion von Wirklichkeit in den Medien? (269 f)
198. *Beziehen Sie kritisch zu einigen Medientheorien Stellung. (270 ff)
199. Diskutieren Sie die These: Durch die Massenmedien wird die Mehrzahl der Bevölkerung nach den Interessen der herrschenden Gruppen geleitet. (273 ff)
 
Religion und Ideologie
200. Wie bestimmt Durkheim Religion? (276 f)
201. *Diskutieren Sie Religion funktionalistisch, konflikttheoretisch und interaktionistisch. (277 f)
202. Wie ist es erklärbar, dass Religionen in modernen Gesellschaften nach wie vor gut verankert sind? (278 f)
203. Vergleichen Sie die USA und Deutschland bezüglich der Art der Institutionalisierung von Religion. (279 ff)
204. Beschreiben Sie den Zusammenhang von Religion und Politik. (281 ff)
205. Definieren Sie Fundamentalismus und geben Sie Beispiele für fundamentalistische Religionen. (283)
206. Beschreiben Sie den Zusammenhang von Religion und Politik. (281 ff)
207. *Wie ist es zu erklären, dass in modernen Gesellschaften Religiosität sich immer mehr von den offiziellen Lehrmeinungen und Ritualen der Kirchen ablöst? (284 ff)
208. Welche weltlichen Ereignisse in modernen Gesellschaften haben (quasi-religiösen) Charakter? (286)
209. Welche Definitionen des Begriffs Ideologie kennen Sie? (288 f)
 
Gesundheit und Medizin
210. Nennen Sie einige Forschungsergebnisse zur Soziologie des Körpers. (290 ff)
211. Diskutieren Sie die Dreiteilung des Menschen (Körper, personale und soziale Identität). (291 f)
212. Diskutieren Sie Aspekte einer Soziologie des Raumes. (293, 105 f)
213. Geben Sie Gründe für eine sozialwissenschaftliche Analyse von Krankheit an. (294 f)
214. *Diskutieren Sie Krankheit aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (295 f)
215. Was verstehen Laien aus verschiedenen Schichten unter Gesundheit und Krankheit? (296 f)
216. Welche Alltagstheorien über Krankheit gab und gibt es in verschiedenen Kulturen und sozialen Gruppen? (297 ff)
217. Diskutieren Sie medizinische Definitionen und Diagnosen, die zur geschlechts- bzw. schichtspezifischen Diskriminierung dienten. (299 ff)
218. Wie ist der starke Rückgang der Mortalität im 19. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa zu erklären? (300)
219. *Diskutieren Sie das deutsche Gesundheitssystem aus funktionalistischer und konfliktorientierter Sicht. (303 f)
220. Analysieren Sie moderne Arbeitsbedingungen bezüglich ihrer Gesundheitsgefährdung. (304 f)
221. Analysieren Sie die Professionalisierung der Ärzte. (305 ff)
222. *Analysieren Sie das Patient-Arzt-Verhältnis. (307 f)
223. Welche Probleme ergeben sich durch die Bürokratisierung und Ökonomisierung der Medizin? (309)
224. *Diskutieren Sie schichtspezifische Unterschiede des Gesundheitsverhaltens und der Erkrankungswahrscheinlichkeit. (310 ff)
225. *Diskutieren Sie Sterben und Tod aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (312 ff)
 
Sozialer Wandel und soziale Bewegungen
226. Geben Sie eine Definition des Begriffs Tradition. (317)
227. *Vergleichen Sie Theorien der kulturellen Evolution. (318 ff)
228. *Beschreiben Sie wichtige Aspekte des sozialen Wandels in Europa in den letzten drei Jahrhunderten. (322 ff)
229. *Diskutieren Sie Theorien zur Erklärung sozialer Bewegungen. (327 ff)
230. Nennen Sie wichtige Bedingungen für die Entstehung von Revolutionen. (329 ff)
231. *Welche Werte sind in den westlichen Industriegesellschaften vorherrschend? (332 f)
232. *Diskutieren Sie Ansätze zur Erklärung des Wertewandels. (333 ff)
233. *Analysieren Sie Probleme der Globalisierung aus funktionalistischer, konflikttheoretischer und interaktionistischer Perspektive. (338 f)
234. *Beschreiben Sie wichtige Aspekte einer Umweltsoziologie. (341 ff)
235. Analysieren sie das Problem „Zerstörung kollektiver Güter“. (344 f)

© 2017 - Dr. Klaus Feldmann